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Industrielle Klebtechnologie ist zweifellos die Verbindungstechnik der Zukunft. Als universell einsetzbare Schlüsseltechnologie wird sie heute höchsten Anforderungen gerecht. Ohne diese innovative, leicht automatisierbare und in zahlreichen Einsatzbereichen gleichwertige oder gar überlegene Fügetechnik
wären viele modernen Produkte und Anwendungen von der Makro- bis hin zur Nanotechnologie undenkbar.
Kleben ist weit mehr als das Verbinden unterschiedlichster Materialien mit verschiedensten Oberflächen. Klebstoffe machen aus verschiedenen Werkstoffen hochbelastbare Verbundmaterialien. Kleben kann herkömmliche Verbindungstechniken ersetzen oder ergänzen.

Fall Sie auf der Suche nach einer geeigneten Klebeanwendung sind, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir sind gerne bereit, die notwendigen Abklärungen und Tests für Sie durchzuführen.

Materialtest

Die GLUETEX GmbH verfügt über verschiedene Messgeräte, um Klebeverbindungen zu testen. Desweiteren bestehen Kooperationen zu unabhängigen Materialprüfanstalten, bei welchen umfangreiche Materialtests wie z.B. die Ermittlung des Alterungsverhaltens bei zeitraffender Simulationsbeanspruchung, durchgeführt werden können.

Reisstest Klebenaht vorher

Reisstest Klebenaht danach

Presse - Erfahrungen beim Verkleben von Markisentüchern

Markisen kleben war gestern..RTS .Ausgabe 10/2010

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Glossar

Adhäsion

Unter Adhäsion versteht man die Haftkräfte (durch Molekularkräfte) zwischen zwei Kontaktflächen. Dies kann entweder von zwei gleichen oder zwei unterschiedlichen Stoffen der Fall sein. Speziell für Klebstoffe heißt das, die Klebekraft der Klebeschichten an den Fügeteiloberflächen.

Copolymer

Polymere, die sich aus zwei oder mehr unterschiedlichen Monomerarten zusammensetzen, nennt man Copolymere.

Erklärung der verschiedenen Kurzzeichen

EVA - Ethylen-Vinylacetat
PA - Polyamid
PE - Polyethylen
PP - Polypropylen
PUR - Polyurethan

Kleben

Kleben ist das meist unlösbare Verbinden/Zusammenfügen gleicher oder verschiedener Werkstoffe/Materialien.
Wenn sich die Materialien nicht durch verschweißen miteinander verbinden lassen, wird hierbei ein Klebstoff zur Hilfe genommen. Dieser wird auf oder zwischen die Materialien aufgebracht oder aufgetragen.

Diese feste und dauerhafte Verbindung der Oberflächen durch eine Schicht aus Klebstoff nennt man dann Verklebung.
Früher hat man auch von Kleber gesprochen. Dies ist jedoch ein veralteter Begriff, da man im technischen Bereich von Klebstoff/Klebstoffen spricht.

Klebstoff

Nach DIN 923 ein ein Klebstoff ein „Nichtmetallischer Werkstoff, der Fügeteile durch Flächenhaftung (siehe Adhäsion) und innere Festigkeit (siehe Kohäsion) verbinden kann“. Das Wort “Klebstoff“ ist ein Oberbegriff und schließt andere für Klebstoffarten gebräuchliche Bezeichnungen ein, die nach verschiedenen Gesichtspunkten aufgeteilt werden: So z.B. Leime, Kleister, Lösemittelklebstoffe, Dispersionsklebstoffe, Kontaktklebstoffe und Reaktionsklebstoffe. Im Wesentlichen setzen sie sich aus Grundstoffen, Hilfsstoffen und teilweise auch aus Löse- bzw. Dispergiermitteln zusammen.

Polyamid

Polyamide (Kurzzeichen PA) sind Polymere, deren Wiederholungseinheiten als charakteristisches Merkmal die Amidgruppe besitzen. Die Amidgruppe kann man als Kondensationsprodukt einer Carbonsäure und eines Amins bezeichnen. Dabei entsteht eine Bindung, die man Amidbindung nennt. Hydrolytisch ist sie wieder spaltbar. Polyamide besitzen eine gute Beständigkeit gegen Lösemittel und Chemikalien sowie eine hohe Festigkeit, Steifigkeit und Zähigkeit. Sie sind meist teilkristalline thermoplastische Polymere und besitzen gute Verarbeitungsmerkmale.

Polyethylen

Polyethylen (Kurzzeichen PE - auch Polyäthylen oder Polyethen genannt) ist ein thermoplastischer Kunststoff, welcher durch die Polymerisation von Ether hergestellt wird. Als Klebefilm oder Klebeband (Gluetex Klebefilme EKF 210, EKF 220, EKF 230) eignet er sich besonders gut für die Verklebung von Polypropylen.

Polyurethan

Polyurethane (Kurzzeichen PU oder PUR) gehören zu der Urethangruppe und sind Kunststoffe oder Kunstharze. Sie entstehen aus der Polyadditionsreaktion von Diolen oder Polyolen und Polyisocyanaten. Die Einsatzbereiche der Polyurethane sind sehr vielseitig. Da sie gute Haftungseigenschaften haben und gute Beständigkeit gegen Lösemittel, Chemikalien und Witterungseinflüsse aufweisen, werden sie besonders in verschiedenen Bereichen der Textilbeschichtung und Verklebung eingesetzt.

Schweißhilfe

Als Schweißhilfe bezeichnet man u.a. Schmelzklebebänder / Schmelzklebefilme zum Verschweißen von Textilien aus verschiedenen Materialien. Die Frage welche Schweißhilfe man benutzen sollte ist abhängig vom Material sowie den Richtlinien, die der Produzent an sein Produkt stellt.

Schmelzklebstoff

Schmelzklebstoffe, auch bekannt unter den Bezeichnungen Heißklebestoffe, Heißkleber oder (in der Schweiz) Heissleim, sind lösungsmittelfreie und bei Raumtemperatur mehr oder weniger feste Produkte, die im heißen Zustand auf die Klebefläche aufgetragen werden, und beim Abkühlen die Verbindung herstellen. Diese auch als Hotmelt bekannte Gruppe von Klebstoffen basiert auf verschiedenen chemischen Rohstoffen.

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