Adhäsion
Unter Adhäsion versteht man die Haftkräfte (durch Molekularkräfte) zwischen zwei Kontaktflächen. Dies kann entweder von zwei gleichen oder zwei unterschiedlichen Stoffen der Fall sein. Speziell für Klebstoffe heißt das, die Klebekraft der Klebeschichten an den Fügeteiloberflächen.

Copolymer
Polymere, die sich aus zwei oder mehr unterschiedlichen Monomerarten zusammensetzen, nennt man Copolymere.

Erklärung der verschiedenen Kurzzeichen
EVA - Ethylen-Vinylacetat
PA - Polyamid
PE - Polyethylen
PP - Polypropylen
PUR - Polyurethan

Kleben
Kleben ist das meist unlösbare Verbinden/Zusammenfügen gleicher oder verschiedener Werkstoffe/Materialien.
Wenn sich die Materialien nicht durch verschweißen miteinander verbinden lassen, wird hierbei ein Klebstoff zur Hilfe genommen. Dieser wird auf oder zwischen die Materialien aufgebracht oder aufgetragen. 

Diese feste und dauerhafte Verbindung der Oberflächen durch eine Schicht aus Klebstoff nennt man dann Verklebung. 
Früher hat man auch von Kleber gesprochen. Dies ist jedoch ein veralteter Begriff, da man im technischen Bereich von Klebstoff/Klebstoffen spricht.

Klebstoff
Nach DIN 923 ein ein Klebstoff ein „Nichtmetallischer Werkstoff, der Fügeteile durch Flächenhaftung (siehe Adhäsion) und innere Festigkeit (siehe Kohäsion) verbinden kann“. Das Wort “Klebstoff“ ist ein Oberbegriff und schließt andere für Klebstoffarten gebräuchliche Bezeichnungen ein, die nach verschiedenen Gesichtspunkten aufgeteilt werden: So z.B. Leime, Kleister, Lösemittelklebstoffe, Dispersionsklebstoffe, Kontaktklebstoffe und Reaktionsklebstoffe. Im Wesentlichen setzen sie sich aus Grundstoffen, Hilfsstoffen und teilweise auch aus Löse- bzw. Dispergiermitteln zusammen.

Polyamid
Polyamide (Kurzzeichen PA) sind Polymere, deren Wiederholungseinheiten als charakteristisches Merkmal die Amidgruppe besitzen. Die Amidgruppe kann man als Kondensationsprodukt einer Carbonsäure und eines Amins bezeichnen. Dabei entsteht eine Bindung, die man Amidbindung nennt. Hydrolytisch ist sie wieder spaltbar. Polyamide besitzen eine gute Beständigkeit gegen Lösemittel und Chemikalien sowie eine hohe Festigkeit, Steifigkeit und Zähigkeit. Sie sind meist teilkristalline thermoplastische Polymere und besitzen gute Verarbeitungsmerkmale.

Polyethylen
Polyethylen (Kurzzeichen PE - auch Polyäthylen oder Polyethen genannt) ist ein thermoplastischer Kunststoff, welcher durch die Polymerisation von Ether hergestellt wird. Als Klebefilm oder Klebeband (Gluetex Klebefilme EKF 210, EKF 220, EKF 230) eignet er sich besonders gut für die Verklebung von Polypropylen.
Polyethylen

Polyurethan
Polyurethane (Kurzzeichen PU oder PUR) gehören zu der Urethangruppe und sind Kunststoffe oder Kunstharze. Sie entstehen aus der Polyadditionsreaktion von Diolen oder Polyolen und Polyisocyanaten. Die Einsatzbereiche der Polyurethane sind sehr vielseitig. Da sie gute Haftungseigenschaften haben und gute Beständigkeit gegen Lösemittel, Chemikalien und Witterungseinflüsse aufweisen, werden sie besonders in verschiedenen Bereichen der Textilbeschichtung und Verklebung eingesetzt.

Schweißhilfe
Als Schweißhilfe bezeichnet man u.a. Schmelzklebebänder / Schmelzklebefilme zum Verschweißen von Textilien aus verschiedenen Materialien. Die Frage welche Schweißhilfe man benutzen sollte ist abhängig vom Material sowie den Richtlinien, die der Produzent an sein Produkt stellt.

Schmelzklebstoff
Schmelzklebstoffe, auch bekannt unter den Bezeichnungen Heißklebestoffe, Heißkleber oder (in der Schweiz) Heissleim, sind lösungsmittelfreie und bei Raumtemperatur mehr oder weniger feste Produkte, die im heißen Zustand auf die Klebefläche aufgetragen werden, und beim Abkühlen die Verbindung herstellen. Diese auch als Hotmelt bekannte Gruppe von Klebstoffen basiert auf verschiedenen chemischen Rohstoffen.